Oben: Seit 1990 gebe ich Graffiti-Workshops für Menschen unterschiedlichster Alterstufen, Institutionen und Firmen. Klicke hier um sich ein Info pdf darüber downzuloaden.

Oben: Freie Arbeit auf einer Wandfläche zum Thema Physik für das II kernphysische Institut an der Universität Göttingen, 2004. Wie immer freihand mit der Farbspraydose ohne technische Hilfsmittel wie Schablonen o.ä. Hier klicken um mehr zu sehen.

Oben: Live Action Painting Beispiele von der CEBIT 2007. Für Revoltec gestaltete ich während der gesamten Messezeit freistil, freihand T-Shirts mit Airbrush. Ähnliche Events habe ich auch schon für Sony Playstation auf der Games Convention 2005-2007, für die Deutsche Bank Q110 2007 und für Canon Kameras 2007/08 durchgeführt.

LITTERIS SERVABITUR ORBIS

Meine Geschäftsfelder mit der Farbspraydose:

CORPORATE ART:

„Meine Intension während des Arbeitens ist meinem Geist freien Lauf zu lassen und die Spraydose als Gestaltungstool einzusetzen wie andere Künstler Ihren Pinsel benutzen.


Für die unterschiedlichsten Kunden habe ich bis heute eine große Anzahl an Graffiti Art auf Leinwand oder auf Wand erstellt. Infos darüber kann man auf meiner Referenzseite Graffiti einsehen.

Eine Neuerung seit 2004 ist Corporate Graffiti Art, d.h. auf den Kunden zugeschnittenes Artwork auf Wand, Fassade oder Leinwand. Bisherige Kunden dafür sind u.a. Wrigley´s Deutschland, München; Napster Deutschland, Frankfurt am Main; Procter & Gamble, Schwalbach/Ts, Coca Cola Europe, London.

Kunst am Bau, Trompe-l'œil sind ebenso möglich. Seit ca. vier Jahren kann ich ein neues Tool meinerseits anbieten: Shopdesign, außerhalb der üblichen Grafik- bzw. Gestaltungswege.



GRAFFITIWORKSHOPS:

„Sage es mir und ich vergesse es. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lasse es mich tun und es wird ein Teil von mir.” (Konfuzius)


Graffiti bedeutet Fantasie und Handwerk, kombiniert in einem. Seit Anbeginn der amerikanischen Variante des Graffiti mit der Farbsprühdose, dem writing, existiert eine schon tradionell zu nennende „Meister – Schüler Beziehung” die auch buchbar ist. Man kann mich mit meinen Spraydosenkünsten für Live Events, Incentivs und auch als Workshoplehrer für Firmenevents einsetzen. Key accounts-, Management Mitglieder lernern unter meiner Anleitung mit der Farbspraydose umzugehen, in Ebenen zu denken- in einem Team oder auch als Einzelpersonen.

Unter dem Aspekt „each one - teach one” habe ich schon sehr of mit Kids diese Workshops durchgeführt. Gerne maile ich Referenzbeispiele vorangegangener Events bei denen ich meine Erfahrungswerte in diesem Bereich seit 1990 bis heute ausbilden konnte und gebe Auskunft über meine Konditionen. Die nächsten öffentlichen Workshoptermine sind auf meinem Blog oder in meinem Kalender zu ersehen.

Bisher gab ich Workshops u.a. für Aktion Mensch, Stadt Frankfurt, Stadt Hanau, Spiegelmedia, Renault-Nissan AG, Schirn Kunsthalle Frankfurt, Evangelischer Verein für Jugendsozialarbeit, Ostercamp des DKJS-Deutsche Kinder und Jugendstiftung im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums.




GRAFFITI/ WALLDESIGN/ AEROSOL ART AUF LEINWAND/ WANDTATTOO / CORPORATE ART OBJEKTE:

Nenne es spontan, nenne es Improvisation ich nenne es Freestyle.Die meisten meiner Arbeiten entstehen freestyle,  aus dem Moment ohne Skizze, meistens mit Farbspraydose (die auch als modernes Icon gesehen werden kann) - my mind spray.

Spraydosen funktionieren auf allen Untergründen. Ich arbeite mit diesem Werkzeug auf Fahrzeugen aller Art, in Form von Illusionsmalerei, moderner Wandmalerei, natürlich auch als Portraitmaler auf Leinwand und erstelle dreidimensionale Objekte, frei oder im Auftrag.

Btw: Sieh' Deine Firmengebäude als dreidimensionale Öffentlichkeitsarbeit bzw. Werbefläche. Es gibt keine Grenzen: Sky is the limit.



Kleine Einleitung Graffiti:

"Der Unterschied zwischen Kunst und Graffiti liegt in der Genehmigung" war ein Slogan einer US Anti-Graffiti Werbekampagne. Dies zeigt in einer einfachen Weise, das Graffiti tatsächlich Kunst ist – daran besteht kein Zweifel. Aber natürlich ist nicht alles was mit der Farbspraydose eine Kunst oder die Kunstform Graffiti.

Graffiti ist die logische Folge einer (ursprünglich nichtkommerziellen) Innovation in einer verreglementierten Welt. Innovation, die durch Subversion begann, war der Ursprung eines Siegeszuges der Werkzeuge Farbspraydose, Marker, Aufkleber und deren Anwender. Es ist u.a. die Rückkehr der Ornamentik, die zu Beginn des 20 Jahrhunderts von radikalen Puristen wie z.B. Adolf Loos und Louis H. Sullivan als nicht mehr zeitgemäß und verpönt bezeichnet wurde.

Diese Kunstform ”Graffiti” existiert schon sehr lange und hat Ihre Ursprünge in der Höhlenmalerei und der objektiven und individuellen Mitgestaltung der Umwelt des Menschen. Seit den späten 60ern gibt es das moderne Graffitiwriting mit der Farbspraydose aus dem sich das sogenannte Style Writing entwickelte - zuerst in Philadelphia/USA (Cornbread), dann nach New York City, USA (Taki 187) kommend.

Nicht nur die ersten Pioniere ernten meinen Respekt für Ihre enormen Leistungen. Jeder der zweiten und dritten Generation der Stylwritingkünstler sind das Fundament auf dem alle momentanen Graffitiwriting und Streetartisten aufbauen. Wir alle sollten diesen Architekten dieser Kultur danken, denn Sie haben begonnen den öffentlichen Raum als Gestaltungsspielraum zu entdecken. Eine Mechanik die immer mehr genutzt wird.

Übrigens ist ”Graffiti” eine falsche Titulierung. Auf diese klare Aussage kam schon Pionier Phase 2 aus NYC, denn Graffiti bedeutet ”Einritzen”. Besser benannt ist es unter „Style Writing”, denn es dreht sich hauptsächlich um den „Style” (Optik) der Buchstaben, das bedeutet Schwung der Schrift, der Worte und eine ganz spezielle eigene From der Typographie. Hierbei findet jeder GraffitiStylewriting-Künstler seine ganz eigene unübersehbare Form der Gestaltung einzelner Schriftzüge.

Graffitiwriting ist also mehr als nur Bildbuchstaben oder Wortbild. Es ist eine besondere künstlerische Form der Schrift, die sich grundsätzlich nur um das Erscheinungsbild, dem Stil der Buchstaben dreht, völlig konträr zu den Vorgaben und Vorstellungen regulärer Schrift, deren Stilistik nicht vom Inhalt ablenken soll und Information transportieren soll. Graffitiwriting hat keine Informationstransportfunktion (außer vielleicht dem der Übermittlung des Graffitiwriting-Künstlernamens), sondern ist in sich rein ästhetisierend und wertefrei. Trotz allem ist Graffitiwriting natürlich auch als eine Form der Typografie zu begreifen.

UND gemeinhin wird leider unter dem Wort Graffiti alles subversive zusammengewürfelt was nicht gesetzestreu im öffentlichen Raum stattfindet. Nicht alles was nachts im Verborgenen, im Dunkeln entsteht ist Vandalismus und Zerstörung, sondern kann auch persönlicher Ausdruck sein, trotz manieristischer Ansätze.


© 2004 Helge BOMBER Steinmann

Lese zwei Texte über Style Writing "war of styles" (word.doc) und über das Graffiti writing "stylewriting" (word.doc) beide von © von SCUM/TFP. Für noch mehr ausgiebige Informationen über die Anfänge des modernen Graffiti/Style Writing kann ich nur jedem den Film "STYLE WARS" von Tony Silver (R.I.P.) und Henry Chalfant ans Herz legen und ordentlich zu googlen.
Anbei noch ein Glossary (word.doc) erstellt von Carolin Steinat und dem ifg zum Thema Graffitiwriting.




Oben: War-Hol (City Indians are back), ein freestyle entstandenes Werk (Piece), zusammen mit Katmando aus München 1990 an der Frankfurter Brotfabrik entstanden. Es war damals ”piece of the month” im Magazin HipHop Connection aus London.




Oben: Der Beginn moderner Graffitiphilosopie aus dem Pink Panther in 1964. "The pink phink" © MGM, Friz Freling