Archive: Mai 2008 - BOMBER - studio for urban graphics, design & native communication, urban nerd art, illustration, street art, innovation

Spruch des Tages II

„Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben.” EDITH PIAF

Golf und so…

Langsam schaffe ich es vermehrt Golf zu spielen. Es ist tatsächlich extrem schwer, macht aber, wenn man dann Erfolgserlebnisse hat, einen Heidenspaß. Außerdem läuft man bei einem 18 Loch Spiel gute 12 km über hügeliges Gelände. Also, gebrauchtes Set geholt und los geht's.

Die heilige Kuh GEZ

Neulich nachts, nach einem langen Badmintonmatch saßen wir zusammen und diskutierten über eines meiner Lieblingsthemen: die GEZ, die sog. Gebühreneinzugszentrale. Auf welcher rechtsstaatlicher Begründung wird die eigentlich eingezogen? Wo ist da bitte die Logik? Wenn ich ein Handy habe, dass Radio empfangen kann, muss ich GEZ bezahlen? Wenn meine Zahnplombe das auch hinbekommt, dann muss mein Zahnarzt oder ich oder wir beide GEZ bezahlen? Wenn ich ein Auto besitze, dies aber nicht zum fahren nutze sondern nur zum Anschauen oder aus Sammelleidenschaft habe, muss ich ja auch keine Autosteuer...

Authentisch!

Wer ist eigentlich dieser Marc Ecko? Laut Quik aus NYC hat er wohl mehr schlecht als recht etwas getaggt und zwar den Namen „Echo”. Nun ist er schon seit Jahren Chef eines RIIIIIESSSSIIIEEEEGGGENNNN Imperiums, auferstanden aus Graffitiwriterruinen. Hm. Strange und seltsam, dass vorher rein niemand von ihm gehört hat. Und ein noch seltsamerer Zufall das Marc auch gleichzeitig Marke bedeutet. Na sowas. Und jetzt dreht man die Buchstaben in Form eines Anagrammes um und heraus kommt COKE. „Ach so, Coca Cola oder die Cokemafia steht dahinter? Sagts doch gleich.” Schöne Grüße von einem in die Jahre...

Nichtstun ist super …

… und sollte als neues Arbeitsfeld honoriert werden und damit auch mit Steuern belegt werden. Denn; Der Mensch kann gar nicht „Nichts tun”. Er ist verdammt dazu ständig denken zu müssen, ständig lesen zu müssen (sofern er das gelernt hat). Er ist also auch einem Lesezwang unterworfen; Graffitiwriter sogar im doppelten Sinne. Und da Denken und Lesen bekanntlich auch Arbeit ist, sollte dafür auch Bezahlung fließen. Warum sollten schwachsinnige Fernsehshows, dummdreiste Politikervorschläge (z.B. Diätenerhöhungen) und unfassbar lähmende Managerentscheidungen besser honoriert werden...

Auffällig!!!

Im Polizeijargon gibt es eine nette Beschreibung für eine Strafsache: „Der- oder diejenige sind auffällig geworden”. Was heisst das im Genauen? Das man unauffällig bleiben MUSS um in diesem System unbehelligt zu bleiben? Sind die grauen Männer aus Momo, die Zeitdiebe, die eigentlichen Gewinner? Bleibt man besser unauffällig? Nichtsdestotrotz, Graffiti ist und bleibt auffällig bis es denn dann das Zeitliche segnet. So geschehen 2006 z.B. im Umfeld sämtlicher Autobahnbrücken rund um den Frankfurter Flughafen oder auch jetzt an der Bahnlinie in Mainz-Gustavsburg. Dort wurden überall...

Anonymitätselitenhype™

Nur wer ständig von den Medien gehyped wird, ist im Kollektivbewusstein der Masse einigermaßen repräsentiert bzw. angekommen. Nur, wer will das wirklich? Und falls man das will, macht einen das happy aus der Anonymität auszubrechen? „Graffiti”-Writing, respektive Bombing hat auch das hervorragend gelöst. Man bricht aus, aber bleibt trotz allem anonym. Zumindest für die Masse. Ein kleiner elitärer Kreis aber weiss bescheid. Wow. Das schafft sonst keine Kunst und kein Sport …=). Im Gegenzug dazu die kleine infantile Schwester „Street Art”, die sich von vorneherein mit Schablonen...

Bomber ™ Arbeit wird versteigert

Um dem momentanen Hype um Street Art und Graffiti gerecht zu werden, wird eine Graffitiarbeit aus meiner Produktion auf Leinwand (80 x 120 cm) von 2003 für das Deutsche Architektur Museum in Frankfurt versteigert.Startpreis: 300,- Euro. Man kann auch online bieten: www.auktion-freunde-des-dam.de see all objects of the auction. online bidding on a work. Vorstand der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Architektur Museums DAM e.V. Board of the Society of Friends of the DAM e.V. Geschäftsstelle: Schaumainkai 43 D - 60596 Frankfurt am Main E  freundeskreis.dam@stadt-frankfurt.de http://www.dam-online.de...

Man kann kein Leben in ein totes Pferd bringen…

…lautete ein Spruch von David Ogilvy, dem großen alten Mann der Werbung, Bezug nehmend auf Management-Fehlurteile. Wie alles Gute ist auch dieser Spruch geklaut (Werber sind halt dann doch wie Autohändler), denn den haben wohl die Dakota Indianer mit „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!” umschrieben. Dieser Spruch kam mir gerade in den Kopf, wie ich die Anzeige und die Mail bekam dass in der Batschkapp eine Feuer Frei Mainhattan Hip Hop Veranstaltung mit Torch, D-Flame, Nosliw u.a. in der Batschkapp stattfindet. Nun, nicht dass es nicht gut finde, dass überhaupt...

Revolution muss man sich leisten können…

… oder: die Goldgräber gewinnen nie. So ist es tatsächlich, denn es sind immer Nachfolger (respektive die Kneipenbesitzer in den Goldgräberstädten), die Nutzen und Gewinn aus Innovationen ziehen. Bestes Beispiel ist ein Blick in die Hip Hop Gazette „Backspin” aus Hamburg. Da sind kaum noch Namen, derer zu sehen, die das Hip Hop Rad in Deutschland in Schwung brachten. Auch diverse Lacksprühdosenhersteller bzw. dessen kleine für die unbeliebte Kundengattung der Graffitisten abgestellte Satelliten wie L & G (Montana) und Skillz (Molotow, Belton) sind Zweit- und Drittnutzer eines...

Grosse Disrespektserweisungen der Weltgeschichte, Teil 1

        Bill Gates kontra General Motors (GM) Bei einer Computermesse (auf der ComDex) hat Bill Gates die Computerindustrie mit der Automobilindustrie verglichen und das folgende Statement gemacht: „Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.” Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (Mir. Welch selbst) eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt: „Wenn General...

Marken gibt es nicht

Der Ursprung des Wortes Marke rührt angeblich von der Tätigkeit des Markierens-im englischen to brand, dem Vieh ein Branding, ein Brandzeichen verpassen-sein Besitzrecht manifestieren. Wie lustig, dass dann Graffitiwriting, Street art und der ganze Rest am Besitzrecht rütteln ohne es zu wollen, da es nach der gleichen Mechanik einfach nur AUF dem Untergrund etwas aufbringt und ihn indirekt damit in seinen Besitz bringt.

Wenn aus Spaß Ernst wird

So sieht eine Emailantwort aus, wenn die betreffende Firma/Unternehmen über den Startstatus hinaus gekommen ist und jetzt auf Teufel komm raus ernstgenommen werden will. Hier das Beispiel von Oktonet, die früher netterweise Ihre Vornamen als emailadresse zuließen, aber jetzt schon soooo groß sind, dass nur die Nachnamen funktionieren dürfen ;-). Tod den StartUps-es leben die StartUps: Diese Adresse wird in Kürze deaktiviert, bitte senden Sie Mails nur noch nach folgendem Muster : "nachname@oktonet.com", wobei Sie bitte den tatsächlichen Nachnamen der zu erreichenden Person verwenden. Danke...

Und am 8.Tag erschuf Gott die Dialekte…

Alle Völkchen waren glücklich. Der Berliner sagte: „Icke hab nen wahnsinns Dialekt, wa ?” Der Hanseate sagte: „Min Dialekt ist dufte, ne !” Der Kölner sagte: „Hey, du Jeck, mit Kölsch feiert man Karneval !” Der Bayer sagte: „Jo mei, is des a schöner Dialekt !” Der Sachse sagte: „Ja nu freilisch is äs Sächsisch klosse !” Nur für den Hessen war kein Dialekt übrig. Da wurde der Hesse traurig..... Irgendwann sagte dann Gott: „Resch Disch net uff, dann babbelste halt wie isch !!!” Tja, so isses nu mal.