Archive: Dezember 2008 - BOMBER - studio for urban graphics, design & native communication, urban nerd art, illustration, street art, innovation

Me is you & you is me

Wow, Amanda Peet ist schon rein optisch alleine, eine echte Perle. Würde mich freuen wenn das Jahr 2009 so aussehen könnte und auch sonst innerlich so fein wäre. Wünsche ich jedenfalls allen fleißigen Bomber-Blog Lesern.

Dem neuen Jahr ins Poesiealbum geschrieben …

„Erst wenn der letzte Assi Rolex trägt, der letzte Aussendienstler Porsche 911 fährt werdet Ihr sehen, dass man Stil nicht kaufen kann!” Häuptling Dicker Bär a.k.a. Bombiger Clown 2008

Btw.

Ich wünsche fröhliche Festtage.

Competition is none

Meine Meinung zu den ständigen Wettbewerben in Design, Kunst oder sonstigen Bereichen: Wer etwas kann, braucht sich das nicht ständig beweisen zu müssen. Hierbei handelt es sich meist um eine billige Masche um a.) an Kohle der nichtsahnenden Teilnehmer solch eines meist fragwürdigen Unterfangens zu kommen b.) sich als ausschreibende Institution ÜBER die Teilnehmenden zu stellen und c.) erreicht man damit eh nur unschuldige Berufsanfänger und Studierende, die noch an das Gute im Markt glauben. Fies wird es, wenn dann die eigene Mischpoke hochgejubelt wird und man sich gegenseitig auf die Schultern...

Kharmaschinken

Ich habe nichts gegen Kapitalismus; ich mag es nur nicht wenn jemand denkt mich spüren zu lassen er stehe über mir, weil er mich bezahlt.

Spruch des Jahres

Hier eine wirklich schönes Kleinod aus dem Hause Erich Kästner: Wer wagt es sich den donnernden Zügen zu stellen? Die kleinen Blümchen zwischen den Eisenbahnschwellen.

Künstler in Hessen

Belohnt wird nur der, der abschwört vom Teufelszeug Graffiti und ab jetzt brav bunte Pilze und Blümchen im Auftrag der Städte und Konzerne mit der Farbspraydose malt. Dann wird man auch in einem Atemzug mit den wirklich „GROSSEN” des Kunstmarktes genannt: http://www.hr-online.de/website/rubriken/kultur/index.jsp?rubrik=2057&key=standard_document_29699194 Wo bleibt nur unser William Wallace, der mit dem Schwert durch die eigenen Reihen geht? Alles nur Romantik? Puh. Foto: Die Zukunft von Graffiti? Stromhäuschendesign 2008.

Mentales Mäandern

Als begeisterter Asterix Leser habe ich festgestellt das der Humor darin ein zeitloses Gut und das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Serie ist. Allerdings trifft das tatsächlich nur auf die Ausgaben zu, in denen Goscinny, der Co-Autor die Storys schrieb. Ich bin Fan von den beiden Galliern seit ich denken kann oder besser; durch Asterix lernte ich mit vier Jahren lesen da meine Mutter die Nerven verlor mir ständig die Geschichten vorlesen zu müssen. Immer und immer wieder. Die Zeichnungen sind voller Detailverliebtheit wie man sie nur bei großen Malern findet und regen mich jedes Mal von neuem...

Joke der Woche II

Wissen?

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: http://www.economist.com/science/displaystory.cfm?story_id=12630201 Graffiti fördert das Verbrechen bzw. die Broken Window Theorie soll stimmen. Da wo Wandgestaltungen vorkommen würden sich Menschen unwohl und unsicher fühlen. Tja, dann muss ich leider fragen wie sich dann Menschen in der sixtinischen Kapelle oder in den Höhlen von Lascaux fühlen? Warum haben römische Bürger ihre Innenraumwände immer bemalen lassen? Wieso wurden griechische Statuen und eigentlich rundherum alles in der Antike bemalt? Weil es die Kriminalität fördert doch sicherlich...

Vorsicht, bissige Graffiti …

Dazu fällt selbst mir nicht mehr viel ein. Was Hamburgs Polizei (warum ausgerechnet HH?) sich darunter vorstellt, kann uns wahrscheinlich nicht mal die zuständige Werbeagentur erklären, die hier Steuergelder in den Rachen geschmissen bekommt. Setzen, 6!