Archive: April 2010 - BOMBER - studio for urban graphics, design & native communication, urban nerd art, illustration, street art, innovation

I LOVE AMERICA : MAY 5, 2010

FRANÇAIS Du 5 au 22 mai le Studio 55 Urban Arts Gallery accueille l'exposition "I love America. Regards américains, regards sur l'Amérique". 3, 5 et 9 rue de Duras, Paris 8ème L'Amérique, terre d'opportunités et mère patrie du graffiti, a longtemps été une source d'inspiration pour les artistes du monde entier. Grâce à la puissance de sa culture exportée via le cinéma et la télévision ou à travers les icônes populaires que sont les super-héros de bandes dessinées les grandes marques commerciales, l'impact sur le public de tout ce qui est américain ne cesse de croître et de se propager....

Meinungsfreiheit muss man sich kaufen?

Meinungen (gebildete und vorgefertigte á la „BILD Dir deine Meinung”) im öffentlichen Raum sind nicht zugelassen, wenn sie nicht die vermeintlich finanzielle Macht haben um sich den Platz in der Öffentlichkeit kaufen zu dürfen. Anders kann ich mir die einseitige „Kommunikation” von Konzernen und Institutionen nicht erklären. Wir gestehen hierbei Unternehmen mehr Freiheiten, als dem Einzelsubjekt Bürger zu. Warum eigentlich? Ist echte Demokratie machbar, Herr Nachbar? Bild: © Helge Steinmann/Bomber VG Bild Kunst 2010 (leider nach einem Monat schon wieder übermalt...

Tellerrandhüpfer

Noch nicht lange alles ist im Netz zu finden. Finde ich auch ganz gut so. Gerne lese ich mich über geistige Tellerränder und freue mich über Brüder (jaja, und auch Schwestern) im Geiste. Sozusagen Menschen, die auch gerne über Grenzen hinaus denken/dachten und dann auch vielleicht handeln. Neulich entdeckt und daher unbedingt zu empfehlen. Lustig und voller Wahrhaftigkeit und wirklich extrem leicht zu lesen: Friedhelm Moser; Kleine Philosophie für Nichtphilosophen mit Verweisen auf Henry Thoreaus „Walden” und viele andere Schmankerl aus Denkstuben vergangener und bestehender Grenzüberschreiter. Herrlich....

Gary Larson und die andere Seite

Wer mich kennt, weiss wie sehr ich guten Humor liebe und vor allen Dingen, Gary Larson. Leider hat er schon 1995 aufgehört zu zeichnen und ist mit 44 in Rente gegangen. Dafür hat diese sehr spezielle Art Witz zahllose Nachahmer und Kopisten weltweit hervorgebracht. Glücklicherweise konnte ich Anfang der 90er mehrere Bände seiner Serie The farside collection von Goldmann günstig erstehen. Von Larson findet man auch kaum Arbeiten online, da er berechtigterweise urheberrechtliche Bedenken hegt und dagegen vorgeht. Wer diese Bücher irgendwo sieht (Flohmarkt oder wo auch immer), dem kann ich nur ans Herz...

Alte Designs-neue Shirts

Hier der Link zu meinem Spreadshirtshop mit Trueschool Designs von Ende der 80er/Anfang der 90er. http://bombersbombay228451.spreadshirt.de/shop/designs

Der „gesunde” Menschenverstand

In Deutschland gibt es o.g. Wort gerne als Vernunftsmaß, dass von innen heraus eine Funktion beinhaltet, die mit einer sozial-moralischen Instanz gleichgesetzt werden könnte. Wenn ich mir die Menge der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Steuerberater und ähnlicher „Dienstleister” anschaue, die Menge der vermeintlichen Vermögensverwalter -vermehrer,  sind wir in einer Gesellschaft angekommen in der Betrug eine größere Leistung darstellt als z.B. eine künstlerisch erschaffende. Wie kann das sein, das Menschen, die offensichtlich nichts leisten bzw. nur deligierende Funktion inne...

„Bauen und kein Ende” …

… babelt es sich doch gerade überall, so scheints nicht nur mir. Der imense Leerstand nicht nur von Büro- und Lagerflächen interessiert anscheinend die Herren in den Aufsichtsräten keinen Deut und es wird munter weiterer Leerstand hinzugefügt. Überall bilden sich aus der Not heraus kleine Bürogemeinschaften aus Künstler, Grafikern, ModedesignerInnen und Architekten, während nebenan meistens ein ungenutzter Wolkenkratzer totgemanaged wird. Zumindest kommt es mir so in Frankfurt vor. Liegt das wirklich nur am vermeintlichen Privatbesitz dieser florentinischen Türme? Ich glaube das nicht. Ich...

Graffiti Workshop im Rahmen der JugendKunstWochen 2010

Es gibt wieder einen Graffitiworkshop mit mir. Hier der Infoflyer und ein Beschreibungstext meines Leistungsspektrum von meiner Website: „Sage es mir und ich vergesse es. Zeige es mir und ich werde mich erinnern. Lasse es mich tun und es wird ein Teil von mir.” (Konfuzius) Die wirklich pure Lust am Malen: Graffiti bedeutet Fantasie und Handwerk, kombiniert in einem. Seit Anbeginn der amerikanischen Variante des Graffiti mit der Farbsprühdose, dem writing, existiert eine schon tradionell zu nennende „Meister – Schüler Beziehung”. Man kann mich mit meinen Spraydosenkünsten...

Link des Monats

Ganz wunderbar illustriert und eine Ausgeburt an animiertem Sarkasmus diese nette kleine Abschlussarbeit von Karsten Lampe an der FH Wiesbaden. Da möchte ich mich wirklich nur noch verbeugen.: http://vimeo.com/9403351

Endlich neuer Stuff

Nach einer wirklich langen Zeit wird es jetzt neuen Stuff von mir auf Shirts und Kapuze geben. Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack: Hier kann man dien Teile kaufen: http://www.merchbox.net/t-shirts/Aerosoul/

Review Luminale Aktion Graffitiwriting Art with fire and light

Das war ein ziemlich abgefahrener Event, den ich mir nicht erträumte. So viele Besucher hätte ich nicht erwartet. Neben der politischen Prominenz (Noch-Bürgermeister Franssen) kamen über den Abend verteilt bis in die nächtlichen Stunden ständig neue Besucher. Und die hatten alle Durst, sodaß wir ständig Getränke nachkaufen mußten. Die Bildwelten, die über das Lichtmalprogramm von Lichtfaktor auf dem Beamer entstanden fesselte die Besucher ständig und viele ließen sich von der entspannten Atmosphäre anstecken und testeten ebenfalls ihr Können. Auch wenn keine Institution, keine...

Nicht der Graffitikünstler ist pervers, sondern die Gesellschaft, in der er künstlerisch tätig ist

Frei nach Rosa von Praunheims Schwulenfilmtitel kann man auch eine Pauschalisierung der Politik in Zusammenhang mit Graffitiwriting in diesen Zeiten nur noch als absolut lächerlich bezeichnen. Hier wird gerne ein einseitiges Bild gezeichnet in dem sich die Graffitikünstler und solche die es werden wollen gerne als störendes Element in einer gelernten Ästhetisierung wiederfinden sollen, die da lautet, alles muss ornamental frei, sauber und ordentlich sein. Gerne fallen in diesem Zusammenhang mit Graffiti Argumente wie „Menschen fühlen sich in der Umgebung unruhiger Flächen unsicher...

There is no real art market!

Deswegen kann sich Sharp (Er war 1994 auf meinem zweiten Spring Jam) ruhig aufregen und fordern, es bringt leider nichts. Denn, wo nichts zu holen ist, ist nichts zu holen. Fake, meine Damen und Herren. http://whatyouwrite.wordpress.com/2010/04/04/sharp-killing-the-gallery-game/ Thanks to Lin Felton/Quik, NYC.

Ein Hoch auf die Aufklärung …

… und zu Luthers Zeiten wurde Schrift und Sprache unterdrückt („Des Pöbels Sprache: Deutsch”). Heutzutage existiert diese Unterdrückung immer noch, nur da wo man es nicht erwartet, z.B. beim Graffitiwriting. Es gäbe keine Opposition wird gerne geschrieben, aber natürlich ist da eine. Diese manifestiert sich durch einen vorranging nichtkommerziellen, aussagelosen, meist bunten, unter Umständen furchtbar großen, die Werbung karikierenden und oftmals auch künstlerischen Protest (Graffiti im öffentlichen Raum). Ist es ist die Angst vor der Veränderung und dem damit zusammenhängenden...

Was haben Sportartikel und „Street Art” gemein?

Ein größerer Sportartikelhersteller hat einen Urban Art Guide herausgebracht. Bemächtigen sich da Großkonzerne einer Kultur und positionieren sich hierbei als Richter/Kritiker? Zeit genug den Spieß umzudrehen …