аЯрЁБс>ўџ 79ўџџџ6џџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџџьЅС3 №ПQjbjbі&і&*:œDœDQџџџџџџlЌЌЌЌЌЌЌ С(88888888~€€€€€€,щ  †ЌЌ88888ЌўЌЌ888ўўў8ВЌ8Ќ8~ўР"т"ЌЌЌЌ8~ў€ў~ЌЌ~, &‡<Лъ~~СС~ ў ~ўУхCarolin Steinat: Kleines Lexikon der Sprayer-Sprache ------------------------------------------------------------------------ Die folgende Darstellung wichtiger Begriffe aus der Writer-Szene stammt von Frau Carolin Steinat und ist ihrem umfassenden Essay "HipHop-Graffiti: Gewaltfreie Rebellion einer Subkultur im Zeichen des Spфtkapitalismus" entnommen. Beim lexikalischen Teil orientierte sie sich an den - im Verlag Schwarzkopf&Schwarzkopf erschienenen Graffiti-Art Bфnden. Eine мberarbeitung erfolgte durch das ifg. Der gesamte Text ist im 2002 erschienenen Graffiti-Reader verіffentlicht - siehe dazu: graffiti edition! ifg (22.8.2002) ------------------------------------------------------------------------ All city: in jedem Teil der Stadt durch seinen Namen vertreten sein. Biten: den Stil eines anderen Sprayers kopieren, abkupfern, nachahmen. Blackbooks: persіnliches Skizzenbuch, das die Geschichte des Writers und seine Style-Entwicklung (Sketches) dokumentiert. Bombing: illegales, massives Verbreiten des Namens. Burner: ausgezeichnetes gesprќhtes Bild. Cap: Sprќhkopf fќr die Sprayose - es sind viele unterschiedliche Varianten bekannt und im Handel erhфltlich. Characters: figurative Elemente, als Beigabe zu Buchstaben-Styles oder auch als eigenes Piece angefertigt.  Crews: loser und oft ќberlokal organisierter Zusammenschluss von mehreren Writern, die gemeinsam malen, sich motivieren und unterstќtzen. Crossen: Zerstіrung von Bildern eines anderen Writers, oft aufgrund persіnlicher Streitigkeiten oder aber aus Platzmangel an den walls of fame. Fame: der Writer verbreitet seinen Namen, seine Styles und Charakters um in der Szene berќhmt werden. Hall of Fame (eigentlich wall of fame): Mіglichkeit, an dafќr freigegebenen Flфchen der Stadt legal zu sprayen - es entstehen dort oft kќnstlerisch sehr hochwertige Produktionen.  Leider gibt es immer noch konservative Stadtverwaltungen, die solche Wфnde verhindern - Ergebnis ist dann meist verstфrktes illegales Sprayen (wie sonst?!) und groпe Kosten fќr die Gemeinde. HipHop: Anfang der 80er Jahre in der New Yorker Bronx entstandene Subkultur, welche die verschiedenen kќnstlerischen Ausdrucksformen wie Breakdance, Graffiti, Djing und Rapping in sich vereint und sich gegen 1984 auch in Deutschland ausbreitete. King: anerkannter Sprayer mit viel Technik-Erfahrung und eigenem Style. ------------------------------------------------------------------------ Line: eine spezielle U-Bahn, S-Bahnlinie - aus den New Yorker Anfфngen sind sogenannte "Kings of Line" bekannt, deren Name entlang einer bestimmten Linie dominant vertreten war. ------------------------------------------------------------------------ Messages: kurze Mitteilungen zu den Bildern, die zum Beispiel die Entstehungs-Situation beschreiben („scheiп regen“ etc.) oder Widmungen enthalten. Murals: groпformatige bemalte Wфnde, ursprќnglich - unabhфngig von der Sprayer-Kultur - aus Mittel- und Sќdamerika stammend. ------------------------------------------------------------------------ Piece: groпes gespraytes Bild mit den Elementen Style und/oder Character,  Tag (Signatur) und Message (Botschaft). ------------------------------------------------------------------------ Quick-Pieces: Weiterfќhrung von T-ups, mit hіchstens schraffierten und meist einfarbig gestaltete Flфchen, jedoch mit etwas sorgsamer ausgefќhrte „outlines“ (Umrandungen).  Scratching: das Ritzen des Namens in Scheiben von beispielsweise U-Bahnen oder Telefonzellen kann als (illegale) Nebenform des Writing angesehen werden und fќhrt zu hohen Schadenersatzforderungen. SOKO Graffiti: Ende der 80er Jahre ins Leben gerufene Einsatzkommandos der Polizei, um gegen die - sich wie ein Lauffeuer ausbreitenden - Graffiti der Sprayer vorzugehen und gegen die Writer wegen Sachbeschфdigung zu ermitteln. Style: oberstes Ziel der Writer ist es, eine persіnliche Art und Weise zu entwickeln, seine Buchstaben und Charakters ganz individuell zu kreieren, was viel Zeit, Geduld und jahrelange мbung erfordert. ------------------------------------------------------------------------ Tags: Rohform des Writings; eine einfache, persіnliche Signatur oder Unterschrift des Writers, meist mit Markern oder Spraydose angefertigt: „The name and the tag are one, thats what graffiti means; it`s about identification, about a personal icon. It`s a way of representing yourself to the world, something like: here I am “ (Wagsraff 1997 zitiert nach Dennant 1997: 5). ------------------------------------------------------------------------ Throw-ups (T-ups): mit maximal zwei Farben gemalte Buchstaben, ohne aufwendiges Design, schnell und groпflфchig gemalt, die durch Quantitфt auffallen sollen.  ------------------------------------------------------------------------ Toy: schlechter, unerfahrener Sprayer; Anfфnger. ------------------------------------------------------------------------ Writer: der Sprayer. Writing: das Schreiben des Namens durch die Sprayer.   ------------------------------------------------------------------------ Љ2002 Text: Carolin Steinat, Mainz, мberarbeitung durch das ifg, Website: Institut fќr Graffiti-Forschung 5‚cstw‡вк  ` j л т   : = Ј В     Ї 1 5 ˜ О •™–ž+1ёіГПak'4 #уьЫЮKQah/NQѕьѕьрврьрьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьѕьЧь>*B*OJQJph56>*B*OJQJph56B*OJQJphB*OJQJph5B*OJQJph@678‚ vwˆбв  _ ` к л   9 : Ї Ј   Ÿ   §§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§678‚ vwˆбв  _ ` к л   9 : Ї Ј   Ÿ   0 1 — ˜ L  L•IKL•–*+ЈёfhiВГ`a&'  ж–˜™ту‚ЫўJK`a—˜›фхOPQT  0 1 — ˜ L  L•IKL•–*+ЈёfhiВГ`a&'§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§'  ж–˜™ту‚ЫўJK`a—˜›фхOPQ§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§§(А‚. 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